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Agnes Selma Weiland

Soprano
Bio:
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Reviews
„Der zweite Akt gehört ganz Elisabeth, gesungen von Agnes Selma Weiland, die ihr fulminantes Rollendebut gibt.[...] Agnes Selma Weilands klare, aber feurige Stimme übertönt das Chaos, das ausbricht. Sie ist sicher und rein in ihren Gefühlen, in ihrer Liebe – und in dieser Darbietung anbetungswürdig. [...] Die am Boden zerstörte Elisabeth betet für ihn – und die Sopranistin singt die Reine dabei in eine andere, fast übermenschliche Sphäre.“
Barbara Hauter
Agnes Selma Weiland tritt als Elisabeth in einem silber-goldenen, pompösen Kleid auf, was auf verschiedene Dimensionen ihrer Rolle hindeutet. Zum einen verweist ihr Kostüm auf die familiäre Zusammengehörigkeit zum Landgrafen Hermann (Carsten Wittmoser), der dieselbe Farbe trägt, und auf ihren gesellschaftlichen Status. Zum anderen betont die Farbe Elisabeths Rolle der Heilige. Doch schon zu Beginn kann der Zuschauer erahnen, dass Elisabeth nicht nur diese Rolle in sich trägt, sondern sich vielmehr auch nach Sinnlichkeit sehnt, was nicht nur durch ein aufreizendes Dekolleté und ihre Neugierde über Tannhäusers Verbleib zum Ausdruck kommt, sondern auch beim Wiedersehen mit ihrem geliebten Sänger erahnt werden kann, bei dem ein Hauch von Hingabe und Wollust mitklingt. Erst als die gesellschaftlichen Konventionen in Form des Sängerwettstreits und der höfischen Gesellschaft die Szene bestimmen, tritt Elisabeth als fromme Nichte des Landgrafen auf.[...] Die Inszenierung überzeugt durch die musikalische Leistung des Orchesters und der Sängerinnen und Sänger. Besonders hervorzuheben sind Agnes Selma Weiland als Elisabeth [...]"
Bianca Hinneburg und Sebastian Steffes
„Als Darsteller glänzten Agnes Selma Weiland (Zelda) und Benjamin Appl (Scott) vor allem durch die gesangliche Interpretation des Stückes. Rasante Wechsel zwischen Sprech- und Gesangspartien wurden souverän gemeistert. [...] Die Sopranistin Agnes Selma Weiland brillierte durch exakte Klarheit in den Koloraturen.
Gerhard Stoiber
Wochenblatt
„Für die [...] erkrankte Sopranistin [...]sprang Agnes Selma Weiland ein, die bereits an der Opéra de Lyon die Sancta Susanna sang. Sie begeisterte nicht nur durch ihren kraftvollen Sopran, sondern auch mit ihrer exzellenten Gestaltung der Rolle. Eindrucksvoll, wie sie sich in höchster Ekstase auf das am Boden liegende Kreuz wirft und ihren Körper mit dem Gekreuzigten zu vereinen sucht.“
Udo Pacolt
„Hindemiths Susanna wird in Lyon von der grandiosen [...]Agnes Selma Weiland gegeben. Sie ist bereits von Anfang an nervös, wird immer irrer und begehrt schließlich den Christus am Kreuz ganz fleischlich. Regisseur Fulljames verzichtet weitgehend auf den modischen Schnickschnack seiner Schönberg-Inszenierung, zeichnet eine düster enge Welt, in derAgnes Selma Weiland in völliger Verachtung jeglicher Eitelkeit und mit stimmlicher Allmacht zu einer Ikone der Raserei wird – 25 Minuten purer Eskapismus. Dem stellt Pountney in der „Schwester Angelica“ ein merkwürdig heiteres Klosterleben gegenüber: So pur Susannas Emotion die Bühne füllt, so verschämt kruschtert Angelica in ihrem Schmerz herum.“ Egbert Tholl:„Totentanz und Ehekrise, Die Oper Lyon kombiniert G. Puccinis „Trittico“ mit drei expressionistischen Kurzopern“ aus: Süddeutsche Zeitung, 14.2.12
Egbert Toll
Süddeutsche Zeitung