Franco Vassallo, Bariton
Franco Vassallo

Franco Vassallo

Bariton
Biografie: Franco Vassallo, gebürtiger Mailänder, entdeckt sehr früh seine Leidenschaft für Oper und klassische Musik. Als Gymnasiast singt er in den Gängen seiner Schule eine Arie. Ein Professor hört es zufällig und entdeckt Vassallos außerordentliche Stimme. Er stellt ihn seinem Vater Carlo Meliciani vor, Bariton an der Mailänder Scala und Schüler des großen Carlo Tagliabue. Meliciani ist begeistert und akzeptiert Vassallo als Schüler; er ermutigt ihn auch zum Eintritt in die Städtische Musikschule, die heute den Namen von Claudio Abbado trägt. Aufgrund seiner Leidenschaft für humanistische Studien kombiniert Vassallo seine musikalische Laufbahn mit dem Studium von Literatur und Philosophie an der Staatlichen Universität Mailand. Die Liebe zur Operndramaturgie und die Erkenntnis, dass schauspielerische Fähigkeiten zur Intensivierung der Ausstrahlung der Bühnencharaktere beitragen, motivieren Vassallo zu intensiven Studien der Stanislavski-Methode. Im Alter von zwanzig Jahren gewinnt er 1994 in Mailand den prestigereichen Wettbewerb As.Li.Co., demzufolge er in den Opernhäusern der Lombardei in den Rollen des David in Mascagnis L’amico Fritz und des Belcore in Donizettis L‘elisir d’amore auftritt. Im Jahre 1997 interpretiert er als Gewinner des von der Arena in Verona veranstalteten Wettbewerbs die Rolle des Ford in Giuseppe Verdis Falstaff, an der Seite von Renato Bruson, der die Titelrolle singt. Dieser erfolgreiche Auftritt bringt ihm sofort die Verpflichtung für den Barbiere di Siviglia im Theater La Fenice von Venedig. Es ist sein erster Figaro! Sein Erfolg ist enorm und öffnet ihm die Türen der großen Opernhäuser der Welt, jahrelang ist Franco Vassallo der Inbegriff des Figaro. In der Zwischenzeit debütiert er in verschiedenen Rollen, wie etwa Lord Enrico Ashton in Lucia di Lammermoor und Sharpless in Madama Butterfly mit Raina Kabaivanska. In den darauffolgenden Jahren singt er in Opern von Bellini, Donizetti und in anderen Werken seines reichen Repertoirs an der Mailänder Scala, an der Wiener Staatsoper, an der Metropolitan Opera in New York, unter der Leitung von großen Dirigenten wie Riccardo Chailly, Daniele Gatti, Valery Gergiev, Daniel Harding, James Levine, Fabio Luisi, Anton Guadagno, Marco Armiliato, Marcello Viotti, Michele Mariotti, Gianandrea Noseda, Daniel Oren, Nello Santi, Jeffrey Tate, James Conlon… Schon in den ersten Jahren seiner Karriere trat er in mehreren Rollen des Verdi-Repertoirs auf, im vollen Bewusstsein, dass sie ihm vor allem nach Erreichung der stimmlichen Reife großen Erfolg garantieren würden, nach den Gesetzen der traditionellen italienischen Schule des „Canto sul fiato.“ Da er der Tradition des Belcanto immer treu blieb, ist Vassallo heute ein geschätzter Interpret in den Opern Simone Boccanegra, Rigoletto, Macbeth, Nabucco, La Forza del destino, Otello, Il Trovatore, La Traviata, Ernani, Attila, Un ballo in maschera, Don Carlo…Er singt diese Rollen mit großem Publikumserfolg in Opernhäusern wie Mailänder Scala, Opera de Paris, Bayerische Staatsoper München, Deutsche Oper und Staatsoper Berlin, Wiener Staatsoper, Opernhaus Zürich, Metropolitan Opera New York, Royal Opera House London…. In 2018 hat Vassallo ein umjubeltes Debüt in einer großen Rolle des Verismus gegeben und Scarpia / TOSCA an der Hamburgischen Staatsoper interpretiert. Als letzter Nachkomme der Marchesi von Brignano in der Gegend der norditalienischen Stadt Tortona wurde Franco Vassallo kürzlich als „Ritter der Gerechtigkeit“ in die spanische Adelsgesellschaft „Capitulo Noble de Fernando VI“ aufgenommen, und ebenso als „Guardia Nobile“ seiner königlichen Hoheit des Herzogs von Braganza, Prätendent des Thrones von Portugal.
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Biografie: Franco Vassallo, gebürtiger Mailänder, entdeckt sehr früh seine Leidenschaft für Oper und klassische Musik. Als Gymnasiast singt er in den Gängen seiner Schule eine Arie. Ein Professor hört es zufällig und entdeckt Vassallos außerordentliche Stimme. Er stellt ihn seinem Vater Carlo Meliciani vor, Bariton an der Mailänder Scala und Schüler des großen Carlo Tagliabue. Meliciani ist begeistert und akzeptiert Vassallo als Schüler; er ermutigt ihn auch zum Eintritt in die Städtische Musikschule, die heute den Namen von Claudio Abbado trägt. Aufgrund seiner Leidenschaft für humanistische Studien kombiniert Vassallo seine musikalische Laufbahn mit dem Studium von Literatur und Philosophie an der Staatlichen Universität Mailand. Die Liebe zur Operndramaturgie und die Erkenntnis, dass schauspielerische Fähigkeiten zur Intensivierung der Ausstrahlung der Bühnencharaktere beitragen, motivieren Vassallo zu intensiven Studien der Stanislavski-Methode. Im Alter von zwanzig Jahren gewinnt er 1994 in Mailand den prestigereichen Wettbewerb As.Li.Co., demzufolge er in den Opernhäusern der Lombardei in den Rollen des David in Mascagnis L’amico Fritz und des Belcore in Donizettis L‘elisir d’amore auftritt. Im Jahre 1997 interpretiert er als Gewinner des von der Arena in Verona veranstalteten Wettbewerbs die Rolle des Ford in Giuseppe Verdis Falstaff, an der Seite von Renato Bruson, der die Titelrolle singt. Dieser erfolgreiche Auftritt bringt ihm sofort die Verpflichtung für den Barbiere di Siviglia im Theater La Fenice von Venedig. Es ist sein erster Figaro! Sein Erfolg ist enorm und öffnet ihm die Türen der großen Opernhäuser der Welt, jahrelang ist Franco Vassallo der Inbegriff des Figaro. In der Zwischenzeit debütiert er in verschiedenen Rollen, wie etwa Lord Enrico Ashton in Lucia di Lammermoor und Sharpless in Madama Butterfly mit Raina Kabaivanska. In den darauffolgenden Jahren singt er in Opern von Bellini, Donizetti und in anderen Werken seines reichen Repertoirs an der Mailänder Scala, an der Wiener Staatsoper, an der Metropolitan Opera in New York, unter der Leitung von großen Dirigenten wie Riccardo Chailly, Daniele Gatti, Valery Gergiev, Daniel Harding, James Levine, Fabio Luisi, Anton Guadagno, Marco Armiliato, Marcello Viotti, Michele Mariotti, Gianandrea Noseda, Daniel Oren, Nello Santi, Jeffrey Tate, James Conlon… Schon in den ersten Jahren seiner Karriere trat er in mehreren Rollen des Verdi-Repertoirs auf, im vollen Bewusstsein, dass sie ihm vor allem nach Erreichung der stimmlichen Reife großen Erfolg garantieren würden, nach den Gesetzen der traditionellen italienischen Schule des „Canto sul fiato.“ Da er der Tradition des Belcanto immer treu blieb, ist Vassallo heute ein geschätzter Interpret in den Opern Simone Boccanegra, Rigoletto, Macbeth, Nabucco, La Forza del destino, Otello, Il Trovatore, La Traviata, Ernani, Attila, Un ballo in maschera, Don Carlo…Er singt diese Rollen mit großem Publikumserfolg in Opernhäusern wie Mailänder Scala, Opera de Paris, Bayerische Staatsoper München, Deutsche Oper und Staatsoper Berlin, Wiener Staatsoper, Opernhaus Zürich, Metropolitan Opera New York, Royal Opera House London…. In 2018 hat Vassallo ein umjubeltes Debüt in einer großen Rolle des Verismus gegeben und Scarpia / TOSCA an der Hamburgischen Staatsoper interpretiert. Als letzter Nachkomme der Marchesi von Brignano in der Gegend der norditalienischen Stadt Tortona wurde Franco Vassallo kürzlich als „Ritter der Gerechtigkeit“ in die spanische Adelsgesellschaft „Capitulo Noble de Fernando VI“ aufgenommen, und ebenso als „Guardia Nobile“ seiner königlichen Hoheit des Herzogs von Braganza, Prätendent des Thrones von Portugal.
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I puritaniSir Riccardo Forth7
Il pirataErnesto2
La stranieraValdeburgo4
Bizet
Les Pêcheurs de perlesZurga1

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Vollständiger Name: Franco Vassallo

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