François De Carpentries

Stage director
Bio:
May'21 - May'21
Le nozze di Figaro (The Marriage of Figaro), Mozart  | Landestheater Linz |  Linz, Austria  | Performances (1)
Stage director
  | Conductor: Ingmar Beck
 | Stage director: François De Carpentries

Performed in Italian;  Surtitles in German
May'2107
Available online until Friday, 31 July 2020 17:00 PSTFull Production Video

Cast & Crew

Costume designer
Set designer
Chorus master
Orchestra
Bruckner Orchester Linz
Chorus
Chor des Landestheaters Linz
~
Figaro
Il Conte di Almaviva (The Count of Almaviva)
La Contessa di Almaviva (The Countess of Almaviva)
Marcellina (Marcelline)

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Repertoire

Composer & WorkRoleProductions
Offenbach
Orphée aux enfersCostume designer1
Puccini
Madama ButterflySet designer1
Rossini
La pietra del paragoneStage director3
Verdi
RigolettoLighting designer2
Biography
François De Carpentries
Stage director
Full name: François De Carpentries
Images
Reviews
Mönchengladbach "Cavalleria rusticana" und "Gianni Schicchi" feierten Premiere im Theater. Die Doppeloper entließ die Besucher zutiefst beeindruckt - und fröhlich....Die Premiere der Doppeloper "Cavalleria rusticana" von Mascagni und Puccinis "Gianni Schicchi" rührte im ersten Teil zu Tränen und reizte im zweiten zu unbändigen Lachattacken. Es war die richtige Reihenfolge. Denn das Schicksal der Protagonisten in der "Cavalleria" forderte von den Zuschauern grenzenloses Mitleid. Mitleid vor allem mit der armen schwangeren Santuzza (Janet Bartolova), die von ihrem Geliebten Turiddu (Michael Wade Lee) verlassen wird, der sich seiner alten Liebe Lola (Agnes Thorsteins) zuwendet, weshalb er dann von deren Mann Alfio (Johannes Schwärsky) getötet wird. Die völlig veraltete Dorfbevölkerung schaut argwöhnisch zu, die frommen Herrschaften schließen Santuzza aus, heuchlerisch-verlogen wird das Osterfest gefeiert, das Fest der Freude, der Auferstehung. Der strahlend-weiße kleine Engel, der zweimal die dunkle Bühne erhellt, kann das Böse nicht bannen. Es nimmt seinen Lauf - und lässt sie Zuschauer erschrocken zurück. Und zutiefst beeindruckt von der großartigen dramatischen Musik der Niederrheinischen Sinfoniker und der grandiosen Leistung der Solisten und des Opernchors. Bravo! Dann kommt Schicchi, das Schlitzohr. Lässt das zuvor Erlebte keineswegs vergessen, aber der zweite Einakter des Abends versöhnt, hebt die Stimmung, die Lachtränen kullern. Genau das war die Idee von Operndirektor Andreas Wendholz gewesen, und die nahm Regisseur François De Carpentries gerne auf. Sein Bekenntnis: "Es ist gut, eine Tragödie mit einer Komödie zu kombinieren. Zwei Dramen hintereinander hätten wir alle nicht ausgehalten, und unsere Zuschauer wären traurig nach Hause gegangen und hätten womöglich nicht schlafen können." Stimmt. So konnten die Theaterbesucher ziemlich beseelt und mit fröhlichen Gesichtern den Ort des Geschehens verlassen. Ein großartiger Abend!
Inge Schnettler
De Carpentries hat darum eine raffiniert simple Inszenierung gebastelt. Mit Metaphern arbeitet er kaum, außer mit den abschirmenden Burgmauern und einem goldenen Käfig. Genau das aber führt in die Faszination. Auf die üppige und dichte Musik packt das Bühnengeschehen keinen Ballast. Alles wirkt verwoben. Und wenn Kostüme pompös ausfallen, dann unterstreichen sie die parodistische Linie. 1760, da traute sich Rameau allerhand Sticheleien gegen die Hierarchien. Auf der Bühne tobt das Leben: beim Gesangsensemble und seinen Pantomimen, beim wuseligen Chor und beim faszinierenden Ballett.
Horst Hollmann
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