Feb'22 - Feb'22
NNew production
Languages:  FrenchSurtitles:   German
Feb'2205

Venue details

Opernhaus , Theaterpl. 2, 09111 Chemnitz

Full Production Cast & Crew

Cast & Crew

Conductor
Stage director
Costume designer
Set designer
Chorus master
~
Orchestra
Robert-Schumann-Philharmonie
Chorus
Chor und Chorgäste der Oper ChemnitzMitglieder des Kinder- und Jugendchores
~
Mercédès (Mercedes)
Le Dancaïre (Dancaire)
Le Remendado (Remendado)
Moralès (Morales)
Une marchande d'oranges (A vendor of oranges)

About the work

Unter der Mittagssonne Andalusiens beobachten die Männer die Arbeiterinnen der Tabakfabrik während ihrer Pause. Carmen zieht alle Blicke auf sich. Nur der baskische Soldat Don José schenkt ihr keine Beachtung. Erst als ihm Carmen eine Akazienblüte zuwirft, ist er fortan an ihre wilde Schönheit gefesselt. Er opfert seine Militärkarriere und begibt sich mit Carmen in das ihm fremde Schmugglermilieu. Als desertiertem Soldaten ist ihm nur die Liebe zu ihr geblieben. Seine zunehmenden Besitzansprüche engen Carmen ein und lassen ihre Gefühle für ihn erkalten. Stattdessen wendet sie sich dem erfolgreichen Torero Escamillo zu. Doch Don José kann weder mit noch ohne Carmen leben und ermordet sie. Selbst im Angesicht des Todes gibt Carmen ihren Drang nach Freiheit nicht auf. Sie stirbt, wie sie gelebt und geliebt hat: als freie Frau. Das Auftragswerk für die Opéra-comique in Paris erlebte bei seiner Uraufführung am 3. März 1875 ein Fiasko. Die geradezu dem Verismus vorgreifende Drastik einer Milieustudie, bei der eine Zigeunerin einen desertierten Soldaten verführt und von ihm auf offener Bühne ermordet wird, barg damals vermutlich für ein bürgerliches Opernpublikum zu viel Lebensrealität in sich. Bizet, dessen Gesundheit ohnehin stark angegriffen war, wurde nach dem Misserfolg zusätzlich durch Depressionen geschwächt. Drei Monate nach der Uraufführung starb er im Alter von 36 Jahren. Die für die Wiener Erstaufführung im Oktober 1875 geplanten Rezitative konnte er nicht mehr selbst komponieren. Dies übernahm sein vertrauter Freund Ernest Guiraud. In dieser durchkomponierten Fassung feierte Carmen zunächst weltweit Erfolge. Inzwischen kehrt man jedoch überwiegend zu der ursprünglichen und für die Gattung der Opéra comique typischen Form mit Dialogen zurück, die Bizets Meisterwerk packende Authentizität verleihen. Die Regisseurin Arila Siegert, der Bühnenbildner Hans Dieter Schaal und die Kostümbildnerin Marie-Luise Strandt, die an der Oper Chemnitz bereits Faurés Pénélope, Webers Freischütz, Tschaikowskys Eugen Onegin und zuletzt Verdis Maskenball auf die Bühne gebracht haben, erzählen die Geschichte der alle gesellschaftlichen Konventionen sprengenden Frau als Arena der Leidenschaften, aus der es kein Entrinnen gibt.
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