Nov'21141927Dec'21020711
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Opernhaus , Falkenstrasse 1, 8008 Zürich, Switzerland

Pilnos pastatymas atlikėjai

Aktoriai ir įgula

Stage director
Lighting designer
Costume designer
Choreographer
Chorus master
~
Orchestra
Philharmonia Zürich
Chorus
Chor der Oper Zürich

Kiti

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Vaizdai

Apie darbą

Um die Abgründe der Liebe geht es in fast allen Opern Mozarts – doch in keiner so ausschliesslich wie in Così fan tutte. Hier scheint zunächst alles einfach und unerschütterlich: Ferrando und Guglielmo lieben ihre Verlobten Dorabella und Fiordiligi. Dass die Frauen ihnen treu sind, darauf gehen die Männer jede Wette ein. Auch mit Don Alfonso, der sicher ist, ihnen mit einem Experiment das Gegenteil vorführen zu können. Doch was als harmloses Spiel geplant war, entwickelt sich zum grausamen Experiment am offenen Herzen, das allen Beteiligten schliesslich den Boden unter den Füssen wegzieht: Denn die Figuren müssen erkennen, dass das, was sie glauben zu fühlen, und das, was sie tatsächlich empfinden, in schmerzhaftem Widerspruch zueinander steht. Mozart schaut seinen von ihren Gefühlen hin- und hergeworfenen Figuren tief ins Herz; wie kein anderer weiss er mit seiner Musik von der verwirrenden Vielschichtigkeit ihrer Seelenlagen zu erzählen. Zugleich ist Mozart jedoch kein Moralist – er verurteilt seine Figuren nicht, und so wird daraus ein Musiktheater, das Abgründiges auf wunderbar leichte und durchaus komödiantische Art und Weise vorführt. Abgründe tun sich hier allerdings keineswegs nur bei den Frauen auf – così fan tutti. Die äusserst dichte und radikal zeitgenössische Inszenierung von Kirill Serebrennikov entstand 2018 unter sehr besonderen Bedingungen: Der russische Regisseur stand in Moskau unter Hausarrest und konnte bei den Proben selbst nicht anwesend sein. Der künstlerischen Aussagekraft hat das nicht geschadet – Publikum und Presse waren gleichermassen von seiner Regiearbeit begeistert. In der Wiederaufnahme sind als Fiordiligi und Dorabella Ruzan Mantashyan und Anna Goryachova zu erleben, die schon zur Premierenbesetzung gehörten, ebenso wie Rebeca Olvera als Despina. Mauro Peter singt erstmals den Ferrando, sein Freund Guglielmo ist Konstantin Shushakov. Die Philharmonia Zürich dirigiert der sowohl im Barock als auch in der Klassik gleichermassen erfahrene Engländer Christopher Moulds.
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