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Synopsis

Language:

Deutsch

Vorgeschichte: Vor langer Zeit war es üblich, dass aufgegriffene Wilddiebe auf einen lebendigen Hirsch geschmiedet wurden. Als der regierende Fürst einmal einen so Bestraften sah, empfand er Mitleid und versprach demjenigen, der den Hirsch erschießen würde, ohne den Mann zu verletzen, eine Erbförsterei. Einem Leibjäger namens Kuno gelang der Meisterschuss. Da jedoch das Gerücht aufkam, der Schütze habe eine Freikugel geladen, legte der Fürst fest, dass in Zukunft jeder, der die Försterei übernehmen wolle, einen Probeschuss auf Befehl des jeweils regierenden Fürsten ablegen müsse. Der gegenwärtige Förster, Urenkel des Meisterschützen und ebenfalls Kuno mit Namen, hat keinen Sohn, so dass sein künftiger Schwiegersohn Max die Försterei übernehmen soll. Der Tag des Probeschusses, an dem Max auch mit seiner Agathe getraut werden soll, rückt heran, doch Max, sonst einer der besten Schützen, verfehlt seit Tagen jedes Ziel.

Act I

Description: Erster Aufzug Auch beim Sternschießen versagt Max kläglich und wird von den Bauern böse verspottet. Kuno warnt ihn ernstlich: Sollte der Probeschuss misslingen, werde er Agathe nicht heiraten und die Försterei nicht übernehmen können. Der Jägerbursche Kaspar bietet ihm seine Hilfe an: Er zeigt ihm, dass es Kugeln gibt, die nie fehlgehen, und erzählt, wie man sie bekommen kann. Max lässt sich darauf ein, um Mitternacht mit Kaspar in der Wolfsschlucht Freikugeln zu gießen.

Act II

Description: Zweiter Aufzug Die Möglichkeit, dass Max beim Probeschuss versagen könnte, beunruhigt Agathe zutiefst. Um Trost zu suchen, hat sie einen frommen Mann aufgesucht, der in einer Einsiedelei der Gegend lebt. Der Eremit hat sie vor einer großen Gefahr gewarnt und ihr einen Strauß weiße Rosen geschenkt. Ihre Freundin Ännchen versucht vergeblich, Agathes düstere Vorahnungen zu zerstreuen. Agathe ist erst etwas erleichtert, als Max erzählt, dass sein Jagdglück anscheinend zurückgekehrt ist. Doch er scheint verändert. Unter dem Vorwand, einen erlegten Hirsch aus dem Wald holen zu müssen, nimmt er rasch Abschied, um in die Wolfsschlucht aufzubrechen. Agathe und Ännchen versuchen vergebens, ihn aufzuhalten. In der Wolfsschlucht ruft Kaspar den teuflischen Jäger Samiel herbei, dem er verfallen ist. Er bietet an, ihm Max als neues Opfer ins Netz zu treiben, wenn Samiel ihm die Lebensfrist noch einmal verlängert. Samiel geht auf den Pakt ein, und Kaspar beschwört ihn, die letzte Kugel, deren Ziel Samiel selbst bestimmt, auf Agathe zu lenken. Max überwindet sein Grauen und steigt in die Wolfsschlucht hinab. Begleitet von grauenerregenden Erscheinungen gießt Max unter Kaspars Anleitung sieben Freikugeln.

Act III

Description: Dritter Aufzug Agathe hatte einen Alptraum, der ihre düsteren Ahnungen zu bestätigen scheint: Sie sah sich als eine weiße Taube, die von Max erlegt wird. Ännchen versucht mit einer grotesken Gespenstergeschichte Agathes Furcht zu vertreiben. Ihre Bemühungen werden endgültig zunichte gemacht, als sich in der Schachtel für den Jungfernkranz eine Totenkrone findet. Agathe bittet Ännchen, ihr einen Kranz aus den weißen Rosen des Eremiten zu winden. Indessen ist Fürst Ottokar begeistert von Max’ Treffsicherheit. Max, dem nur noch eine Kugel bleibt, erbittet von Kaspar dessen letzte, der sie allerdings verweigert und selbst verschießt, damit Max nur noch die von Samiel gelenkte Kugel bleibt. Der Fürst weist ihm eine weiße Taube als Ziel zu, Max, der nichts Gutes ahnt, drückt ab und Agathe und Kaspar stürzen zu Boden. Aber Agathe war nur ohnmächtig, die Kugel hat Kaspar getroffen, der mit einem Fluch auf Gott und den Satan stirbt. Max gesteht, dass er mit Kaspar Freikugeln gegossen hat, und wird vom Fürsten des Landes verwiesen. Da greift der Eremit ein und fordert ein humanes Urteil: Max soll sich über ein weiteres Jahr als tüchtiger Jäger und ehrbarer Mann bewähren und dann Agathe heiraten dürfen. Der Probeschuss wird abgeschafft.

Language:

English

Backstory: A long time ago, it was common for caught poachers to be forged onto a live stag. When the reigning prince once saw someone punished in this way, he felt pity and promised a hereditary forester's office to anyone who would shoot the deer without injuring the man. A personal hunter named Kuno managed the master shot. However, when the rumor spread that the shooter had loaded a free bullet, the prince decided that in future anyone who wanted to take over the forester's office would have to take a test shot on the orders of the reigning prince. The current forester, great-grandson of the marksman and also named Kuno, has no son, so his future son-in-law Max is to take over the forester's business. The day of the test shot, on which Max is also to be married to his Agathe, is approaching,

Act I

Description: Max also fails miserably at shooting stars and is mocked badly by the farmers. Kuno seriously warns him: If the trial shot fails, he will not marry Agathe and will not be able to take over the forester's office. The huntsman Kaspar offers him his help: he shows him that there are bullets that never miss and tells how to get them. Max agrees to pour Freikugeln with Kaspar in the Wolfsschlucht at midnight.

Act II

Description: The possibility that Max could fail the test shot worries Agathe deeply. To seek consolation, she went to see a pious man who lives in a local hermitage. The hermit warned her of a great danger and gave her a bouquet of white roses. Her friend Ännchen tries in vain to dispel Agathe's gloomy forebodings. Agathe is a little relieved when Max says that his hunting luck seems to have returned. But he seems changed. Under the pretext of having to fetch a dead deer from the forest, he quickly says goodbye in order to set off for the Wolfsschlucht. Agathe and Ännchen try in vain to stop him. In the Wolf's Glen, Kaspar summons the devilish hunter Samiel, to whom he has fallen. He offers to get Max into his net as a new victim, if Samiel extends his lifespan again. Samiel agrees to the pact and Kaspar implores him to direct the last bullet, which Samiel himself determines the target, towards Agathe. Max overcomes his horror and descends into the wolf's gorge. Accompanied by horrific apparitions, Max casts seven Freikugeln under Kaspar's guidance.

Act III

Description: Agathe had a nightmare that seems to confirm her gloomy forebodings: she saw herself as a white dove being killed by Max. Ännchen tries to banish Agathe's fears with a grotesque ghost story. Her efforts are finally thwarted when a death's crown is found in the maiden wreath box. Agathe asks Ännchen to wind her a wreath of the hermit's white roses. Meanwhile, Prince Ottokar is enthusiastic about Max's marksmanship. Max, who only has one bullet left, asks Kaspar for his last one, but Kaspar refuses it and shoots it himself so that Max only has the bullet guided by Samiel. The prince tells him to target a white dove, Max, who doesn't have a good idea, pulls the trigger and Agathe and Kaspar fall to the ground. But Agathe just passed out the bullet hit Kaspar, who dies with a curse on God and Satan. Max admits that he cast Freikugeln with Kaspar and is expelled from the country by the prince. Then the hermit intervenes and demands a humane verdict: Max should prove himself as a capable hunter and respectable man for another year and then be allowed to marry Agathe. The test shot is abolished.