Mar'22202630Apr'220103

Venue details

Staatsoper Unter den Linden , Unter den Linden 7, 10117 Berlin, Germany

Full Production Cast & Crew

Cast & Crew

Conductor
Stage director
Lighting designer
Costume designer
Set designer
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Orchestra
Staatskapelle Berlin
Chorus
StaatsopernchorKinderchor der Staatsoper Unter den Linden
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Die Feldmarschallin Fürstin Werdenberg (The Marschallin)
Der Baron Ochs auf Lerchenau (Baron Ochs of Lerchenau)
Herr von Faninal (Lord of Faninal)
Jungfer Marianne Leitmetzerin (Marianne)
Ein Polizei-Unterkommissarius (A police inspector)
Der Haushofmeister bei der Feldmarschallin (The Marschallin's Major-Domo)
Der Haushofmeister bei Faninal (Faninal's Major-Domo)
Ein Wirt (An innkeeper)
Ein Sänger (An Italian singer)
Eine Modistin (A milliner)

Videos

About the work

Erster Aufzug Nach gemeinsam verbrachter Liebesnacht erwachen die Feldmarschallin Fürstin Werdenberg und ihr junger Liebhaber, Graf Octavian Rofrano. Das Frühstück wird jedoch von einer näherkommenden Männerstimme gestört: Entgegen der Befürchtungen ist es aber nicht der vorzeitig heimkehrende Feldmarschall, sondern Baron Ochs auf Lerchenau, ein verarmter Vetter der Marschallin vom Land. Während sich Octavian als Kammerzofe verkleidet, berichtet Ochs der Marschallin von seinen Hochzeitsplänen: Er, sonst kein Kind von Traurigkeit, will zwecks Konsolidierung Sophie ehelichen, die Tochter des steinreichen Neuadligen Faninal. Dafür erbittet er von der Marschallin den Vorschlag eines standesgemäßen Rosenkavaliers, der am Hochzeitsmorgen durch die Überreichung einer Rose der Braut die Ankunft des Bräutigams ankündigen soll. Die Marschallin schlägt Octavian vor, von dem sie Ochs ein Bild zeigt. Der wundert sich über die Ähnlichkeit mit der Kammerzofe »Mariandl«, auf die er bereits ein Auge geworfen und sie daher zum Souper eingeladen hat. Beim Lever bei der Marschallin herrscht Trubel: Es kommen diverse Bittsteller sowie ein italienischer Tenor und ein Papierkünstler; Ochs streitet mit dem Notar über Details des Ehevertrags; das Intrigantenpaar Valzacchi und Annina bietet Ochs seine Dienste an. Die Marschallin lässt alle hinauswerfen und bleibt melancholisch verstimmt zurück. Sie räsoniert über die junge Sophie, der eine Vernunftehe wie die ihre bevorsteht, und ihr eigenes Altern. Den zurückverwandelten Octavian schickt sie mit dem Hinweis fort, dass er sie früher oder später für eine Jüngere verlassen werde. Zweiter Aufzug Im Hause Faninal erwartet alles gespannt die Ankunft des Rosenkavaliers. Faninal freut sich auf seinen mit der Heirat verbundenen gesellschaftlichen Aufstieg, die Duenna Marianne Leitmetzerin über die gute Partie und Sophie auf die Ehe allgemein. Octavian tritt ein und überreicht Sophie die Rose, wobei sich beide zueinander hingezogen fühlen, was sie in tiefe Verlegenheit stürzt. Ganz und gar nicht angezogen fühlt sich Sophie zu ihrem danach eintreffenden künftigen Ehemann und dessen grobem Verhalten. Als Faninal und Ochs sich nebenan der Unterzeichnung des Ehevertrags widmen, gestehen sich Octavian und Sophie ihre Zuneigung. Valzacchi und Annina ertappen sie bei einem Kuss. Ochs ist darüber nicht erbost, auch dann nicht, als Octavian ihm mitteilt, dass Sophie ihn nicht heiraten wolle. Als ihn dann der junge Widersacher in Rage zum Duell herausfordert und leicht mit dem Degen verletzt, löst das jedoch einen Tumult aus. Faninal wirft Octavian hinaus, fürchtet eine gesellschaftliche Blamage und will seine widerstrebende Tochter zur Heirat zwingen. Inzwischen hat sich Ochs wieder berappelt und flucht auf Octavian und die Zustände in der Stadt. Seine Laune erhellt sich, als Annina ihm einen Brief von »Mariandl« bringt, die seine Einladung annimmt. Dritter Aufzug Ochs empfängt »Mariandl« zum Souper und bemüht sich um eine romantische Atmosphäre. Allerdings fühlt er sich während seiner Annäherungsversuche immer wieder unangenehm an Octavian erinnert. Merkwürdige Erscheinungen werfen ihn zusehends aus der Bahn, bis die verkleidete Annina mit Kindern im Schlepptau hereinplatzt und Ochs vorwirft, sie – seine angebliche Ehefrau – sitzen gelassen zu haben. Der Krach ruft die Sittenpolizei auf den Plan. Der Kommissar verhört Ochs, der in die Enge getrieben »Mariandl« als seine Braut, das Fräulein Faninal, ausgibt. Da kommen die echte Braut und ihr fassungsloser Vater hinzu, der vor lauter Skandal einen Schwächeanfall erleidet. Während sich »Mariandl« wieder in Octavian verwandelt, trifft überraschend auch die Feldmarschallin ein. Sie beschwichtigt den Kommissar, klärt die Maskerade auf, erteilt den Hochzeitsplänen eine Absage und fordert Ochs nachdrücklich zur Abreise auf. Die Marschallin bleibt allein mit Sophie und Octavian zurück, wobei sie deren Gefühle sofort durchschaut. Sie leistet Verzicht und gibt Octavian frei. Aber ob Octavian mit Sophie glücklich werden wird?
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