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Venue details

Pfalztheater , Willy-Brandt-Platz 4-5, 67657 Kaiserslautern, Germany

Full Production Cast & Crew

Cast & Crew

Conductor
Stage director
Costume designer
Chorus master
~
Orchestra
Orchester des Pfalztheaters
Chorus
Herren des Chores des Pfalztheaters

About the work

Isabella, eine kapriziöse Italienerin, mischt die Männerwelt in Algier auf! Ihr Geliebter Lindoro ist in der Gewalt Mustafas, des türkischen Herrschers über Algerien. Um Lindoro zu befreien, setzt Isabella ihre weiblichen Reize ein und verdreht Mustafa den Kopf. Kurzerhand will dieser seine eigene Frau Elvira mit Lindoro abschieben, um dann Isabella heiraten zu können. Isabella redet Mustafa ein, dass er, wenn er für sie ein würdiger Ehemann sein soll, zunächst Mitglied im Orden der „Pappataci" (zu deutsch „Schweig, Vater!") werden müsse. Blind vor Liebe unterwirft sich Mustafa den strengen Ordensregeln, nach denen neben Essen, Trinken und Schlafen nichts anderes getan werden darf. So auf angenehmste Weise außer Gefecht gesetzt, merkt Mustafa nicht, dass Isabella zusammen mit Lindoro längst ein Schiff Richtung Italien bestiegen hat ... „Die Italienerin in Algier" ("L' Italiana in Algeri") wurde von Gioacchino Rossini innerhalb eines Monats geschrieben und kam am 22. Mai 1813 in Venedig zur Uraufführung. Neben der Opera seria „Tancredi" aus demselben Jahr bedeutete „Die Italienerin" den großen Durchbruch des gerade 21 Jahre alten Rossinis. Mehr noch: Diese Buffo-Oper mit ihrer witzigen Handlung, den pointierten Arien und temperamentvollen Ensembles wurde zum Inbegriff des in Musik übersetzten Humors. So steigert sich die Verwirrung im ersten Finale so weit, dass die Figuren jede Fähigkeit zu sprachlicher Äußerung verlieren und sich nur noch in der Imitation von Instrumenten, Tierstimmen oder Geräuschen äußern können. Diese Form des musikalischen Unsinns wurde rund 50 Jahre später eine starke Inspirationsquelle für Jacques Offenbach und seine Art der Operette. Inhaltlich knüpft Rossini mit seiner „Italienerin" an die Mode der „Serail"-Opern an, wie sie von Mozart und Gluck geprägt wurde, wenn auch in einer witzigen, fast emanzipatorischen Umkehrung der Geschlechterrollen.
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