mars'22 - april'22
Språk:  italienskEttertitler:   tysk, engelsk
mars'22091820232629april'2201

Steddetaljer

Opernhaus , Falkenstrasse 1, 8008 Zürich, Switzerland

Full produksjon Cast & Crew

Cast & Crew

Stage director
Lighting designer
Costume designer
Dramaturge
Chorus master
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Orchestra
Philharmonia Zürich
Chorus
Chor der Oper Zürich
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Dama di Lady Macbeth (Lady-in-waiting)
Medico (Doctor)
Sicario (Assassin)
Un domestico di Macbeth (A Servant of Macbeth)

Videoer

Om arbeidet

Anna Netrebko singt wieder am Opernhaus Zürich. Zuletzt war die Starsopranistin vor sieben Jahren als Anna Bolena zu erleben, nun singt sie die wahnsinnige Lady in Giuseppe Verdis Oper Macbeth – eine Partie, die sie vor einigen Jahren mit überwältigendem Erfolg in ihr sorgsam ausgewähltes Repertoire aufgenommen hat. König Macbeth an ihrer Seite ist George Petean, der in Zürich mit seinen Auftritten im italienischen Repertoire von Bellinis I puritani bis La forza del destino schon viele Erfolge gefeiert hat. Die hochkarätige Besetzung wird komplettiert von Tenor Benjamin Bernheim in der Partie des Macduff und dem Verdis Opern an den ersten Häusern der Welt dirigierenden Nicola Luisotti. Netrebko und Petean treten auf in unserer Inszenierung des australischen Regisseurs Barrie Kosky, die im Premierenjahr mit Auszeichnungen überhäuft und von der Neuen Zürcher Zeitung als «ästhetischer Meilenstein in der Werkrezeption» der Oper gelobt wurde. Das spektakulär schlichte Bühnenbild von Klaus Grünberg zeigt nur einen nachtschwarzen, sich in die Unendlichkeit krümmenden Korridor und zwei gleissende Lichtkäfige als Spielfläche. Kosky konzentriert sich in seiner Regie ganz auf das innere Drama von Macbeth und seiner Gattin. Die Handlung scheint nur im Kopf des Paares abzulaufen als Stimmen und Schatten, als gespenstische Wahrnehmungen und Halluzinationen im leeren Raum. Eine suggestivere Inszenierung ist für Anna Netrebko als Lady Macbeth kaum denkbar, denn sie nimmt sich der Rolle der machtgierigen, über Leichen gehenden und im Wahnsinn endenden Shakespeare-Königin bei jedem ihrer Auftritte mit Haut und Haaren an. Man sieht gleichsam schon vor sich, wie sie in Koskys Inszenierung die Bühnenschwärze mit ihrem stimmlichen Charisma füllt, den Gatten unter ihren Einfluss zwingt und ihn zum Morden anstiftet und wie ihr am Ende einsam der Irrsinn aus den Augen blitzt. Alleine sitzt sie dann auf einem Stuhl und redet mit einem schwarzen Raben.
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