Corby Welch, Tenor
Corby Welch

Corby Welch

Tenor
Biografie: Geboren in Minneapolis, Minnesota(USA), Corby Welch erhielt seine sängerische Ausbildung an der University of Minnesota bei Lawrence Weller und bei Rudolf Piernay an der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Mannheim/Heidelberg. Es folgten Engagements u.a. an der Hamburgischen Staatsoper, wo er u. a. in Henzes „We come to the river“ und Monteverdis „L’incoronazione di Poppea“ mitwirkte. Weitere Verpflichtungen folgten in Essen, Mannheim, Braunschweig, Aachen, Nürnberg, Athen, Lissabon, Riga, Ferrara, Modena, La Coruna und bei den Ludwigsburger Festspielen. Bei den Schwetzinger Festspielen debütierte er 2004 als Telemaco (Alessandro Scarlatti). Corby Welch gehört seit 2003 zum Ensemble der Deutschen Oper am Rhein. Hier sang er zuerst Mozart Partien wie Tamino, Don Ottavio, Belfiore („La finta giardiniera“) und Titus ("La clemenza di Tito"), des weiteren den Prinzen (Prokofjews „L’amour des trois oranges“), Walther von der Vogelweide (Wagner „Tannhäuser“), Froh ("Das Rheingold"), Lysander (Brittens „A Midsummer Night’s Dream“) und die Titelpartie in Scarlattis „Telemaco“. Nach und nach wechselte Welch zum jugendlich dramatischen Fach und hat Partien wie Peter Quint (Britten “Turn of the Screw”), Kaiser (Strauss "Die Frau ohne Schatten"), Pinkerton („Madama Butterfly“), der Prinz in „Rusalka“, Erik („Der fliegende Holländer“), Siegmund („Die Walküre“), Peter Grimes and Lohengrin übernommen. Letzte Engagements waren u.a. sein Debüt als Loge (Wagners “Das Rheingold”) am Grand Théatre de Genève unter Ingo Metzmacher, Lohengrin am Theater Magdeburg, Erik („Der fliegende Holländer“) am lettischen Nationaltheater und Opéra Royal de Wallonie in Lüttich, Pylades (Gluck “Iphigénie en Tauride”) in Hong Kong mit dem Pina Bausch Tanzensemble, die Erstaufführung von „Turn of the Screw“ in Taiwan, Brittens „War Requiem“ in Aachen und Kassel, Bacchus in „Ariadne auf Naxos“ sowie als Matteo in „Arabella“ in Düsseldorf, Konzerte in Tokio, Andrew Lloyd Webbers „Requiem,“ Sir Paul McCartneys „Liverpool Oratorio“ mit dem Bochumer Symphoniker und konzertante Aufführungen von Lohengrin in Riga sowie im Schloss Neuschwanstein mit den Bamberger Symphoniker. Seine nächste Auftritte sind u.a. Welch's Debüt als Florestan in Beethovens Fidelio, also Prinz Gwidon in Rimsky-Korsokows "Der Goldene Hahn," und Zen in Elliot Carters einzige Oper "What Next," sowie Aufführungen als Bacchus, Lohengrin, Siegmund und Siegfried. Im Liedbereich ist Welch auch ein gefragter Interpret. Er hat in den letzten Jahren u.a. Janàceks "Zápisník zmizelého" (Tagebuch eines Verschollenen), Brittens "Winter Words" und "Eight Songs for Tenor and Harp," Finzis "Young Man's Exhortation," Schumanns "Dichterliebe," Liederkreis op. 24, "Minnespiel op. 101," und"Myrten" gesungen. Sein breites Konzertrepertoire reicht von den Passionen Johann Sebastian Bachs und den großen Oratorien Georg Friedrich Händels, zu den klassischen und romantischen Stücke von Mozart, Beethoven, Schumann und Mahler ("Das Lied von der Erde"), bis hin zu zeitgenössischen Kompositionen von Krzysztof Penderecki, Sofia Gubaidulina, Bruno Maderna, und Moritz Eggert. So wirkte er u.a. mit Ensembles wie Deutsche Symphonie-Orchester Berlin, WDR Sinfonieorchester, Radio Sinfonie Orchester Berlin, Danish National Radio Symphony Orchestra, Orchester der Accademia di Santa Cecilia, Internationalen Bachakademie, Orchestre Philharmonique de Radio France, Lahti Sinfonie Orchester, dem RIAS Kammerchor, Balthasar- Neumann- Ensemble, Windsbacher Knabenchor, Kammerchor Stuttgart, EuropaChorAkademie und Tölzer Knabenchor, und arbeitete mit Dirigenten wie Peter Schreier, Sir Neville Marriner, Jonathan Darlington, Frieder Bernius, Helmuth Rilling, Semyon Bychkov, Marek Janowski, Thomas Dausgaard, John Fiore, Michael Schoenwandt, John Mauceri, Zoltán Peskó, Steven Sloane, Wolfgang Sawallisch, Axel Kober, Michael Hofstetter, Ingo Metzmacher, Stefan Soltesz, Thomas Hengelbrock, Alessandro De Marchi, Georg Fritzsch, Patrick Ringborg, Andreas und Christoph Spering zusammen. Welch ist zu hören auf zahlreiche Rundfunkaufnahmen, sowie u.a. bei Hänssler Haydns Theresienmesse und Gubaidulinas Johannes Passion und Auferstehung mit Helmuth Rilling, Reichas Leonore mit Frieder Bernius bei Orfeo, und Hindemiths Lange Weihnachtsmahl mit Marek Janowski bei Wergo. Last update: 2020-02-05 06:28:34 +00:00
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Biografie: Geboren in Minneapolis, Minnesota(USA), Corby Welch erhielt seine sängerische Ausbildung an der University of Minnesota bei Lawrence Weller und bei Rudolf Piernay an der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Mannheim/Heidelberg. Es folgten Engagements u.a. an der Hamburgischen Staatsoper, wo er u. a. in Henzes „We come to the river“ und Monteverdis „L’incoronazione di Poppea“ mitwirkte. Weitere Verpflichtungen folgten in Essen, Mannheim, Braunschweig, Aachen, Nürnberg, Athen, Lissabon, Riga, Ferrara, Modena, La Coruna und bei den Ludwigsburger Festspielen. Bei den Schwetzinger Festspielen debütierte er 2004 als Telemaco (Alessandro Scarlatti). Corby Welch gehört seit 2003 zum Ensemble der Deutschen Oper am Rhein. Hier sang er zuerst Mozart Partien wie Tamino, Don Ottavio, Belfiore („La finta giardiniera“) und Titus ("La clemenza di Tito"), des weiteren den Prinzen (Prokofjews „L’amour des trois oranges“), Walther von der Vogelweide (Wagner „Tannhäuser“), Froh ("Das Rheingold"), Lysander (Brittens „A Midsummer Night’s Dream“) und die Titelpartie in Scarlattis „Telemaco“. Nach und nach wechselte Welch zum jugendlich dramatischen Fach und hat Partien wie Peter Quint (Britten “Turn of the Screw”), Kaiser (Strauss "Die Frau ohne Schatten"), Pinkerton („Madama Butterfly“), der Prinz in „Rusalka“, Erik („Der fliegende Holländer“), Siegmund („Die Walküre“), Peter Grimes and Lohengrin übernommen. Letzte Engagements waren u.a. sein Debüt als Loge (Wagners “Das Rheingold”) am Grand Théatre de Genève unter Ingo Metzmacher, Lohengrin am Theater Magdeburg, Erik („Der fliegende Holländer“) am lettischen Nationaltheater und Opéra Royal de Wallonie in Lüttich, Pylades (Gluck “Iphigénie en Tauride”) in Hong Kong mit dem Pina Bausch Tanzensemble, die Erstaufführung von „Turn of the Screw“ in Taiwan, Brittens „War Requiem“ in Aachen und Kassel, Bacchus in „Ariadne auf Naxos“ sowie als Matteo in „Arabella“ in Düsseldorf, Konzerte in Tokio, Andrew Lloyd Webbers „Requiem,“ Sir Paul McCartneys „Liverpool Oratorio“ mit dem Bochumer Symphoniker und konzertante Aufführungen von Lohengrin in Riga sowie im Schloss Neuschwanstein mit den Bamberger Symphoniker. Seine nächste Auftritte sind u.a. Welch's Debüt als Florestan in Beethovens Fidelio, also Prinz Gwidon in Rimsky-Korsokows "Der Goldene Hahn," und Zen in Elliot Carters einzige Oper "What Next," sowie Aufführungen als Bacchus, Lohengrin, Siegmund und Siegfried. Im Liedbereich ist Welch auch ein gefragter Interpret. Er hat in den letzten Jahren u.a. Janàceks "Zápisník zmizelého" (Tagebuch eines Verschollenen), Brittens "Winter Words" und "Eight Songs for Tenor and Harp," Finzis "Young Man's Exhortation," Schumanns "Dichterliebe," Liederkreis op. 24, "Minnespiel op. 101," und"Myrten" gesungen. Sein breites Konzertrepertoire reicht von den Passionen Johann Sebastian Bachs und den großen Oratorien Georg Friedrich Händels, zu den klassischen und romantischen Stücke von Mozart, Beethoven, Schumann und Mahler ("Das Lied von der Erde"), bis hin zu zeitgenössischen Kompositionen von Krzysztof Penderecki, Sofia Gubaidulina, Bruno Maderna, und Moritz Eggert. So wirkte er u.a. mit Ensembles wie Deutsche Symphonie-Orchester Berlin, WDR Sinfonieorchester, Radio Sinfonie Orchester Berlin, Danish National Radio Symphony Orchestra, Orchester der Accademia di Santa Cecilia, Internationalen Bachakademie, Orchestre Philharmonique de Radio France, Lahti Sinfonie Orchester, dem RIAS Kammerchor, Balthasar- Neumann- Ensemble, Windsbacher Knabenchor, Kammerchor Stuttgart, EuropaChorAkademie und Tölzer Knabenchor, und arbeitete mit Dirigenten wie Peter Schreier, Sir Neville Marriner, Jonathan Darlington, Frieder Bernius, Helmuth Rilling, Semyon Bychkov, Marek Janowski, Thomas Dausgaard, John Fiore, Michael Schoenwandt, John Mauceri, Zoltán Peskó, Steven Sloane, Wolfgang Sawallisch, Axel Kober, Michael Hofstetter, Ingo Metzmacher, Stefan Soltesz, Thomas Hengelbrock, Alessandro De Marchi, Georg Fritzsch, Patrick Ringborg, Andreas und Christoph Spering zusammen. Welch ist zu hören auf zahlreiche Rundfunkaufnahmen, sowie u.a. bei Hänssler Haydns Theresienmesse und Gubaidulinas Johannes Passion und Auferstehung mit Helmuth Rilling, Reichas Leonore mit Frieder Bernius bei Orfeo, und Hindemiths Lange Weihnachtsmahl mit Marek Janowski bei Wergo. Last update: 2020-02-05 06:28:34 +00:00
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