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Lange war diese seine 46. Oper, das einzige Werk, das in den Spielplänen der Opernhäuser verblieb. Erst in den letzten Jahrzehnten erleben wir eine Renaissance seiner Kompositionen. Die Wiederaufnahme der in 2015 entstandenen Inszenierung wird zum würdigen Belcantofest. Der kurzfristig für Xabier Anduaga eingesprungene Juan Diego Florez zählt derzeit zu den besten Tenören seines Faches und hat das eindrucksvoll unter Beweis gestellt. Sicher und in feinsten Tönen, herrlich getragenen Melodiebögen und schwungvollen Höhen zeigt er keine Makel. Der letzte Akt ist ganz dem Leid des unselig Geliebten und Verliebten gewidmet, sodass diese Oper auch zu einer Tenoroper geworden ist und das unterstreicht der Peruaner mit einer mitreißenden berührenden Schlusszene, die zu Tränen rührt. ...Vollständige Rezension
Dr. Helmut Pitsch