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Profile reviews (10)

 
30 January 2018Arndt Voß
Anders war das bei Tatia Jibladze, die mit ihrem gut geführten Mezzo auch mimisch eine selbstbewusste, kraftvolle Ulrica gestaltete. ​
07 November 2018Christian Strehk
Tatia Jibladze singschauspielert in ihr das Paradox einer Stummfilm-Diva mit viel Fricka-Stimme und Sprachausdruck herbei, die den fatalen Standesdünkel in der elitären Marineleitung greifbar macht.
12 March 2018Arndt Voß
Unter den weiteren Sängerinnen ist Tatia Jibladze in gleich drei Partien zu bewundern. Neben der Ersten Norn und der Flosshilde singt sie die Waltraute. Deren Duett mit Brünnhilde, ihrer Schwester, ist ein Höhepunkt der Aufführung.
13 March 2018Thomas Molke
Ein musikalischer Glanzpunkt des Abends ist Waltrautes Erzählung im ersten Akt. Tatia Jibladze überzeugt als Waltraute in ihrer Schilderung mit dramatischem Mezzo und einer hervorragenden Diktion.
09 March 2020Thomas Molke
Auch die Solisten des Abends überzeugen auf ganzer Linie. Tatia Jibladze begeistert als trojanische Seherin Kassandra, die von ihrem Volk nicht verstanden wird, mit dramatischem Mezzosopran und enormer Bühnenpräsenz. Dabei arbeitet sie die düsteren Vorahnungen der Prophetin eindrucksvoll heraus. Zu einem musikalischen Höhepunkt des ersten Aktes avanciert das Duett mit ihrem Verlobten Choroebus, den Sihao Hu mit kräftigem Bariton ausstattet. Ein weiterer Glanzpunkt in Jibladzes Interpretation ist Kassandras kollektiver Selbstmord mit den übrigen trojanischen Frauen.
27 March 2017Leon Battran
Erda ist schlaftrunken und noch etwas wackelig auf den Beinen. Gesanglich wackelt gar nichts bei Tatia Jibladze, sie gibt ihre Partie berührend weich und träumerisch entrückt.
09 May 2017Jurgen Kesting
Gerade in der kolossalen Partie de Circe verbindet Leclair dramatische Deklamation mit affektaufgeladenen Koloratur-Ećlats. Wer die Phantasie hat, eine Sängerin in einer Partie zu hören, die sie nie gesungen hat, mag in der Partie der Circe eine Callas-Partie erahnen. Eine solche Imagination konnte die georgische Mezzosopranistin Tatia Jibladze zumindest heraufbeschwören, gerade wenn sie sich in der  fesselnd-schaurigen “Invocation” der liebeswahnsinnigen Rächerin an die “Noire Divinités” wendet. vielschichtig zwischen liebe, Trauer und Rachsucht anlegt. ​
01 June 2017Hartmut Regitz
Tatia Jibladze verkörpert die Figur, nicht nur äußerlich ein schlanker Mezzo-Sopran, der über alle gebotenen Verführungskünste verfügt. Die Georgierin verschattet vor allem in der «Invocation» des vierten Akts ihre Stimme so virtuos, als könnte sie allein mit Tönen ihre Widersacherin vernichten. ​
19 March 2017Gerhart Asche
Tatia Jibladze gibt in Ihrer Kurzen, aber konzentrierten Szene eine dramatische Erda mit satter Alt-tiefe. ​
28 January 2018Christoph Munk
Wunderbar gegensätzlich erscheinen Tatia Jibladse als geheimnisvoll dunkle, schwerblütige Hellseherin Ulrica. ​

Production reviews (1)

 
11 Dec 2021 - 20 Mar 2022
Die Zauberflöte, Mozart,  
Theater Kiel4 Performances
15 December 2021www.nmz.deArndt VossEnjoyable togetherness
Vigdis Bergitte Unsgård as Pamina was one of them with her warm soprano voice, as was the agile tenor that César Cortés gave to his Tamino. The second young couple, Samuel Chan as Papageno and Mengqi Zhang as Papagena, mastered their lively roles beautifully and confidently. Emma Posman took on the coloratura of the Queen of the Night very elated, Fred Hoffmann proved himself as Monostatos, while Thorsten Grümbel as Sarastro with a slim bass was in good hands here, in a conventional production it might have been more difficult. The women's trio with Agnieszka Hauzer, Tatia Jibladze and Fiorella Hincapié was fun, also vocally, and the boys' trio with the voices of Shayleen Zavazava, Luca Janicki and Laureena Wawerla was also remarkable. [...] The doubling of roles could be suspected of masking the prejudice against singers that they have less flexibility in acting and verbalizing a role. It has not been confirmed here. Especially the togetherness of the same people was enjoyable to watch. However, the number of participants is too large and taken as an excuse to only praise the actors in general.