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Venue details

Staatsoperette , Kraftwerk Mitte 1, 01067 Dresden, Germany

Full Production Cast & Crew

Cast & Crew

Stage director
Set designer
Costume designer
Lighting designer
Choreographer
Chorus master
Dramaturge
~
Orchestra
Orchester der Staatsoperette Dresden
Chorus
Chor der Staatsoperette Dresden
~
Jonathan Jeremiah Peachum
Celia Peachum
Tiger Brown (Jackie "Tiger" Brown)
Die Spelunken-Jenny (Jenny)
Pastor Kimball
Moritatensänger (Street singer)
Lucy (Lucy Brown)
Münz-Matthias (Matthias)
Hakenfinger-Jakob (Jakob)
Säge-Robert (Robert)
Jimmy (Jimmie)
Trauerweiden-Walter (Walter)

Images

About the work

Während der eine auf skrupellose Weise sein Geld mit dem Elend der Ärmsten der Armen verdient, pflegt der andere einen fast schon altmodischen Mix aus Raub und Mord: Jonathan Peachum betreibt die lukrative Agentur „Bettlers Freund“, in der er Bettler auf mitleiderregende Weise ausstattet. Dafür kassiert er die Hälfte ihres Einkommens. Macheath dagegen gibt sich zumeist im Bordell dem Müßiggang hin und verlässt sich ganz auf seine Beziehungen zu dem Londoner Polizeichef. Da beide das Viertel von Soho als ihr Revier ansehen, ist der Konflikt zwischen den Konkurrenten unvermeidbar. Als Peachum unfreiwillig zum Schwiegervater von Macheath wird, eskaliert die Situation. Bertolt Brechts 1928 uraufgeführte „Die Dreigroschenoper“ gehört zu den meistgespielten Theaterstücken des 20. Jahrhunderts. Kurt Weill schuf in seiner Musik einen unverwechselbaren Stilmix aus den Modetänzen der späten 1920er Jahre. Songs wie „Die Moritat von Mackie Messer“ oder die Ballade der „Seeräuberjenny“ entfalten auch heute noch ihre Wirkung. Die Staatsoperette Dresden präsentiert „Die Dreigroschenoper“ ganz in der Tradition der Uraufführung, in der der Operetten-Tenor Harald Paulsen den Macheath sang. Durch die Besetzung mit Sängern rückt die Musik Kurt Weills in ihrer melodischen Vielfalt stärker als üblich in das Zentrum der Aufführung. Dabei ist das Werk in der klanglich raffinierten Originalinstrumentation Weills zu hören, die opulenter als gewohnt ist.
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